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Steinhuder Meer

Das Steinhuder Meer ist ein flacher See nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover und das Herzstück des Naturparks Steinhuder Meer. Der See wird überwiegend von Grund- und Regenwasser gespeist.

In den Natur- und Landschaftsschutzgebieten der Umgebung des Sees befinden sich ausgedehnte Torfmoore und Feuchtwiesen. Hier lassen sich zahlreiche Wasservogelarten beobachten. Ganz besonders zur Durchzugszeit im Frühjahr und Herbst findet man hier Abertausende von Vögeln auf den Wiesen und Wasserflächen. Das Feuchtgebiet um das Steinhuder Meer hat internationale Bedeutung für den Vogelzug.

Im durchschnittlich 1,5 m tiefen See befinden sich zwei künstliche Inseln: Die zwischen 1761 und 1765 angelegte Insel Wilhelmstein mit der 1765-1767 erbauten Festung und die 1975 fertig gestellte Badeinsel am Südufer bei Steinhude. Von Schloss Hagenburg aus führt ein 1,5 km langer Stichkanal zum See in Richtung Wilhelmstein.

Für die Touristen stehen vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zur Auswahl. Ein über 35 km langer Rundwanderweg mit Aussichtstürmen um den See bietet abwechslungsreiche Ein- und Ausblicke in einer eindrucksvollen Umgebung einer See- und Moorlandschaft mit Feuchtwiesen und Auwäldern. Ufer und Badeinsel laden mit ihren Sandstränden zum Baden ein. Steinhude und Mardorf bieten neben Campingplätzen Bereiche an zum Segeln, Surfen, Rudern, Paddeln und Tretboot fahren. Das vielfältige gastronomische Angebot wird durch weitere Attraktionen ergänzt, wie das Insektenmuseum und das Spielzeugmuseum in Steinhude oder den Saurierpark im wenige Kilometer entfernten Münchehagen. Die Ökologische Schutzstation in Winzlar bietet regelmäßig Informationen und Führungen für Naturfreunde an.
 


 
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